Erna und Franz Pöllabauer

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Erna und Franz Pöllabauer bewirtschaften ihren Bergbauernbetreib schon seit 1983 und seit 1993 biologisch. Auf 1.100 m Seehöhe ist der Hochegger-Hof ein richtiges Kleinod, widmen sich die Bauersleute doch mit großer Liebe ihrer Kräuter- und Rinderwelt.

Der Bio-Bauernhof umfasst 14, 7 ha und inkludiert 6 ha Wald. Die Weiden werden von 11 Hochlandrindern genutzt, die Wiesen werden 2 mal gemäht. Das schonend getrocknete Heu und Grumet ist die Futtergrundlage in den Wintermonaten für die 3 Mutterkühe und deren Jungtiere. Diese robuste Rinderrasse mit ihrem zotteligen Fell ist für das raue Bergklima im Almenland bestens geeignet, ist Franz  Pöllabauer überzeugt. Dass diese kleinwüchsigeren Rinder 365 Tage im Freien gehalten werden, versteht sich bei den Hochlandrindern von selbst.

Die Jungrinder werden nach 2,5 Jahren geschlachtet, fachkundig gereift und in Mischpaketen an Konsumenten direkt ab Hof abgegeben. Das würzige, feinfaserige Bio-Rindfleisch ist bei den Hochlandrinder-Gourmets sehr beliebt, Absatzprobleme kennt man bei diesen hochwertigen Lebensmitteln nicht.

War am Hochegger-Hof das Sammeln und Verwenden von Bergkräutern schon in der Elterngeneration üblich, so beschäftigten sich Erna und Franz seit 2002 näher mit dieser nachgefragten Produktgruppe.
150m2 Bergwiese dienten zunächst dem Anbau von hauptsächlich Ringelblumen und Thymian, die großteils in der Apotheke ihren Absatz fanden. Mittlerweile hat sich die Anbaufläche auf 1000m2 ausgedehnt und mehr als 30 unterschiedlichste Kräuter und Blumen werden mit großem Erfolg kultiviert.

Die hohe Qualität ihrer Produkte liegt laut Erna in der sorgfältigen Bearbeitung, alles wird von Hand gepflückt, verlesen und in der eigens konzipierten Trocknungsanlage haltbar gemacht. Sie liegt aber  auch an der Höhenlage, in der  ihre Pflanzen wachsen dürfen. Die intensivere Sonneneinstrahlung, das langsame Wachstum durch Wind und Wetter geben nachweislich mehr Inhaltsstoffe, Duft und Geschmack.Luftd icht und dunkel gelagerte Kräuter und Blüten werden nach hofeigenen Rezepten zusammen gefügt und bilden ein vielfältiges Produktsortiment. Im eigenen Hofladen reihen sich Teemischungen, neben Duftsackerl, Einzelgewürze werden mit Gewürzmischungen ergänzt, Brennnesselsalz, Blütensalz, Malvenzucker, essbare Blüten und Kräuterkissen füllen die Verkaufsregale. Besonders stolz sind Erna und Franz auf die Almfee. Der hofeigene Eistee wird nach dem Rezept der Familienteemischung hergestellt, heiß in Flaschen abgefüllt und auf Almhütten, im Naturpark und in Geschäften im Almenland vertrieben.

Selbstverständlich unterliegen alle diese Lebensmittel einer kontinuierlichen Eigenkontrolle, aber auch der strengen Bio-Kontrolle. Unkraut gibt es laut Familie Pöllabauer nicht, denn ein Wildkräutersortiment rundet das Angebot auf dem Hochegger-Hof ab. Der Verein „Almenland Kräuter“ wurde durch aktive Beteiligung der Bio-Bauernfamilie gegründet und weiterentwickelt. Bündelung von Wissen und Kreativität sowie gemeinsame Vermarktungsinitiativen sind Ziele dieser Gemeinschaft.

Da die Kräuterspezialisten ihr Bio-Wissen gerne weitergeben, ist ihr Betrieb ein gern besuchter Exkursionsbetrieb. „Aufs Ganze Schauen“ heißt für Erna und Franz, das zu lieben, wo wir leben, alles was uns zur Verfügung steht zu achten und zu pflegen und daraus für alle Lebensmittel schaffen, die ihre gute Energie weitergeben.

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