Maria Pojer

„Traditionell und Effizient“

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In Seckau auf 900 m Seehöhe bewirtschaften Maria und Friedrich Pojer einen Bio- Grünlandbetrieb. 12 ha Wiesen und Weiden, davon 5 ha in Pacht, und 5 ha Wald sind die wirtschaftliche Grundlage dieser Landwirtschaft, die seit 1994 biologisch geführt wird.
19.000 kg Milchkontingent lassen es unwahrscheinlich erscheinen, dass es sich bei Marias Betrieb um einen Vollerwerbsbetrieb handelt. 10 Fleckvieh-Milchkühe weiden ab Ende März auf arrondierten Kurzrasenweiden. In den Wintermonaten werden die Kühe und 9 Stück Jungvieh ausschließlich mit Bio-Heu und –Grummet gefüttert. Die Wiesen werden dreimal gemäht und am Boden getrocknet. Maria ist überzeugt, dass es in Sommern wie diesen nur mit einem gut durchdachten Betriebsmanagement und genauer Wetterbeobachtung gelingt. Die so gewonnene Bio-Heumilch wird der Obersteirischen Molkerei angeliefert und über die Bio-Qualitätsschiene „Zurück zum Ursprung“ vermarktet.

Den weit größeren Teil der Milch, mehr als 25.000 kg, verarbeitet Maria aber selbst zu Bio-Sauerrahm-Butter und Murtaler Bio-Steirerkäse. Das hat auf diesem Hof Tradition, denn schon die Eltern, Christiane und Johann Perwein, hielten ihre Milchkühe über dem Sommer auf der Alm und verarbeiteten die anfallende Milch.

Maria hat dieses bäuerliche Handwerk allerdings perfektioniert, was zahlreiche Prämierungen bei verschiedenen Käseverkostungen beweisen. Bei der Milch- und Käseprämierung 2014 erreichte Maria sowohl mit der eingereichten Bio-Butter wie auch mit dem Steirerkäse den Landessieg. Langlebige, gesunde, gut versorgte Tiere, sie werden im Bedarfsfall ausschließlich homöopathisch behandelt, und sorgfältige saubere Milchgewinnung sind die Grundlagen für die Top-Produkte. Die frische aromatische Rohmilch wird sofort verarbeitet. Sowohl Butter wie Käse sind vorbestellt und gehen nach ihrer Fertigstellung sofort in den Verkauf. Abnehmer sind die Hauben Gastronomie in der Umgebung, Bio-Läden, Hofläden und der örtliche Nahversorger. Buttermilch und Molke, die nicht in der gesamten Menge in den Verkauf gelangen, erhalten Schweine und Legehühner, die für den Eigenbedarf gehalten werden.

Das dritte Standbein des Betriebs ist ein Holz-Zerkleinerungs-Gewerbe. Sohn Harald, der künftige Hofübernehmer, verarbeiten für Firmen, Landwirte und Privatpersonen Holz zu ofenfertigen Brennholz.
Tochter Elisabeth, Sohn Christian sowie die Eltern helfen bei Arbeitsspitzen mit und unterstützen so die Familie. Geschlossene Betriebskreisläufe, ein hoher Eigenversorgungsgrad, handwerkliches Geschick und Können sind auf Marias Betrieb überall sichtbar.

Der Familienwahlspruch „Allem was lebt bin ich verwandt“ lässt den Blick aufs Ganze erahnen.

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