Hildegard und Gottfried Heinz

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Ihre Stimme für Fam. Heinz

Hildegard und Gottfried Heinz bewirtschaften ihre biologische Landwirtschaft in Thannhausen bei Weiz. Der elterliche Betrieb wird seit 1995 biologisch geführt, wobei Wiesen und Weiden den 14 Mutterkühen und Jungrindern als Futtergrundlage dienen. Die Viehwirtschaft wird nach den Qualitätskriterien von Styria Beef betrieben, die 14 Jungrinder werden ausschließlich ab Hof an zirka 140 Konsumentinnen und Konsumenten verkauft. Zu den bewirtschafteten Flächen gehören 5,5 ha Eigenflächen und 22 ha Pachtgründe, die sich auf 43 unterschiedliche Feldstücke verteilen. Mit einem leichten Lächeln erzählt Gottfried, dass ihm viele dieser wertvollen Felder deshalb angeboten werden, weil er als Biobauer ein Garant für nachhaltige, werterhaltende Bewirtschaftung ist.

Fruchtfolge und Vielfalt charakterisieren die Ackerflächen, so sind Speisegetreide von Dinkel, Roggen, Weizen, Käferbohnen, Kürbiskerne und seit kurzem Buchweizen die Ackerfrüchte, die ebenfalls in Direktvermarktung angeboten werden. Hildegard ist eine begeisterte Lebensmittelproduzentin, Vollmehle, Grieß und Feinmehle, Raschelkeks, Dinkel-Aronia Kekse, Leberknödel, Fleisch- und Lungenstrudel, Kürbiskernöl, sowie Edelbrände von den vielen Streuobstbäumen bis hin zu Hirsch-Käfer-Trüffel, eine süße Kombination aus Käferbohnen, Hirschbirn-Edelbrand und Schokolade, bilden das vielfältige Lebensmittelsortiment. Angeboten werden diese Köstlichkeiten ab Hof, in Genussläden, Bauernecken und der Bio-Insel in Weiz. Hildegards Augen strahlen, wenn sie vom Hofladen, den künftigen Lagerräumen und der Schaumühle, die gerade gebaut werden, spricht.

Die engagierte Biobäuerin ist zukunftsorientiert und freut sich, dass durch diese bauliche Erweiterung ihr Arbeitsplatz auf dem Bauernhof gesichert ist. Bei der maschinellen Ausrüstung des Bio-Betriebes geht Gottfried mit 9 weiteren Bauernhöfen ebenfalls neue Wege. So wurde vor Jahren eine Traktorgemeinschaft gegründet, und alle notwendigen landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte werden gemeinschaftlich angeschafft und genutzt. Möglich ist das deshalb, weil die 10 Landwirte unterschiedliche Betriebszweige verfolgen, ökonomisch wirtschaften und denGemeinschaftssinn überwiegen lassen.

Klemens (19), Magdalena (17) und Christina (14) sind der ganze Stolz von Hildegard und Gottfried. Die Kinder können ihren vielfältigen Interessen und Begabungen nachgehen, denn die jungen Bauersleute werden noch gut 20 Jahre die Bio-Landwirtschaft führen.